Talkshow

Neulich war ich zu einer Talkshow eingeladen. Überall Mikros, Kulturfunk und schlaue Leute. Ging um Kunst, Musike und so im digitalen Zeitalter. Wie das Netz etwa die Kunst verändert und umgekehrt.

Und weil die Eingangsfrage einfach so herrlich bis erratisch war, erkläre ich sie hiermit zu einem Gedicht. Gedichte muss man ja auch nicht verstehen.

Journalist so zu mir: „Aber das Leben ist anders – oder? Also mir wird bei meinem Computer erklärt, mein Flash-Player ist veraltet, ich muss ihn updaten – ich verstehe zwar nicht, warum das alle zwei Wochen passiert, dann muss ich Nutzungsbedingungen akzeptieren, die ich eh nicht lese, aber ich brauche beispielsweise beim Software-Update, brauche ich nicht das Programm für die Uhr oder für ein Gesundheitsprogramm oder was auch immer mir auch angeboten wird. Also, ich habe doch auch eigentlich gar keine Souveränität über die Nutzung meiner technischen Artefakte, weil mir irgendwelche Unternehmen, wo auch immer sie sitzen vorschreiben, wenn Du das machen willst, musst Du das akzeptieren. Ich weiß eigentlich gar nicht, was im Hintergrund alles passiert und was damit verbunden ist.“

Ich so zum Journalisten: „?“

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